Alabaster

Die Bilder zur Ausstellung ALABASTER in Anlehnung an Stuck, also Gips, entstanden in monatelanger akribischer Arbeit. Hier beginnt ein neues Kapitel des malerischen Ausdrucks, was tendenziell bei Bergbildern sowie der Cross-Over Serie (ab 2012) bereits sichtbar ist.

Licht und Schatten illusionieren dem Betrachter plastizität, wohl immernoch von der einfachen Linie kommend. Im Gegensatz zur Technik der letzten 30 Jahre löst sich die Zeichnung in der Farbe auf. Der Hintergrund zeigt verborgen eine unendlichkeit. Beeinflusst von seinem ersten Lehrmeister und Mentor Oscar von Asboth, einem vertreter des metaphysischen Realismus. Das Hauptmotiv allerdings bleibt figural, wie schon in Gemälden zu beginn der 90er Jahre ersichtlich ist.

Vorbilder speziell für diese Ausstellung sind Skulptur/Plastik und Stuck im Jugendstil. Die strikte Malerei in weiss und schwarz zeigt sich erstmal 1989. Dennoch erlebt die Kunst Martin Metzgers mit dieser Vernissage eine starke Veränderung, die ihre Fortsetzung so finden wird.